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Was letztlich geschah |
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| Im Folgenden versucht eine Sammlung von veröffentlichten
Berichten sowie eingesandter und zum Teil illustrierter Texte einen
kleinen Ausschnitt vom gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde
Altwigshagen zu vermitteln.
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18. Oktober 2011 |
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Gemeindebewohner mischen sich ein
– So viele interessierte Einwohner gab es bisher selten während
einer Sitzung der Gemeindevertreter. Mehr als zwanzig Bürger und
Bürgerinnen wollten am 18. Oktober die regelmässig vorgesehene
Fragestunde für ihre Anliegen nutzen. Dabei kamen sowohl die veränderte
Müllentsorgung für einige Mieter in der Theodor-Körner-Strasse,
die umstrittene Fällaktion von drei Bäumen in Wietstock als
auch der in diesem Ortsteil für den 22. November von der Telecom
angekündigte DSL-Anschluss zur Sprache.
Im Mittelpunkt der Fragestunde stand jedoch das weitere Schicksal des
Wietstocker Gutshauses, wo die Herbstsitzung dieses Mal stattfand. Amtschef
Ralf Gottschalk gab zu Bedenken, dass ein überstürzter Verkauf
dem Gebäude schlecht bekommen könnte. Spekulanten seien schwer
zu erkennen und hätten in den letzten beiden Jahrzehnten schon vielfach
erhaltenswerte Bausubstanz verkommen lassen. Zur Zeit sei ein Maklerbüro
dabei, den Marktwert zu ermitteln und geeignete Kaufinteressenten zu finden.
Die Jahresrechnung 2010 der Gemeinde Altwigshagen (ohne Wietstock)
schliesst ausgeglichen mit 530’253 Euro. Zum letzten Mal genehmigten
die Altwigshagener Gemeindevertreter einen eigenen Haushalt für Wietstock.
Der schloss für 2010 unausgeglichen mit 289'130 Euro. Darin ist ein
Defizit von knapp 50'000 Euro enthalten.
Für den Ortsteil Finkenbrück beschlossen die Gemeindevertreter
den Bau eines Flachspiegelbrunnens, um der Feuerwehr ausreichend Löschwasser
bereit zu stellen. Ausserdem soll geprüft werden, in welcher Grössenordnung
zukünftig Gebühren für Bootsschuppen am Altwigshagener
See erhoben werden sollen.
Nach der Gründung der Genossenschaft Bioenergiedorf wurde ein zweiter
Schritt in Richtung dieses Zieles geschafft. Wie ALWI-Geschäftsführerin
Petra Döhler während der Sitzung mitteilte, sind die Fördergelder
für eine Machbarkeitsstudie bewilligt worden. Ein Ingenieurbüro
wird also demnächst damit beginnen, nach Möglichkeiten für
taugliche Energiegewinnung zu suchen. |
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15. Juni 2011 |
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Gemeinde schaltet die Lichter aus
– Auf der Tagesordnung für die Sitzung der Gemeindevertreter
war am 15 Juni nur ein zu verhandelnder Punkt verzeichnet. Es handelte
sich um die Beschlussfassung zur Vergabe eines Bauauftrags im Zusammenhang
mir der Renovierung des Gemeindezentrums. Diese Aufgabe wurde im nicht
öffentlichen Teil schnell erledigt. Unerwartet lange dauerte hingegen
diesmal die Behandlung diverser Anfragen der Einwohner.
Die meisten dieser Anfragen kamen aus dem neuen Ortsteil Wietstock. Sie
betrafen hauptsächlich organisatorische Probleme in den an der Fusion
beteiligten Ämtern. So müssen die Strassenmeisterei und die
Müllabfuhr noch von der geänderten Gemeindegrenze in Kenntnis
gesetzt werden. Um die angespannte Finanzlage der Kommune zu entlasten,
soll bis zum 31. August die Strassenbeleuchtung ausgeschaltet werden.
Ein weiteres Thema befasste sich mit dem Verkauf des Herrenhauses in Wietstock.
Hier wurde beschlossen, als nächsten Schritt einen Marktpreis zu
ermitteln.
Bürgermeisterin Gerlinde Foy würdigte die hilfreiche Unterstützung,
welche die ALWI agrar GmbH immer wieder geleistet hat. Besonders der Einsatz
im letzten Winter ersparte der Gemeinde viele Kosten. Ausserdem brachte
die Bürgermeisterin ein aktuelles Gutachten zur Sprache, das dem
Altwigshagener See wieder eine hervorragende Wasserqualität bescheinigt. |
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8. April 2011 |
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Wietstock begrüsst Gemeindevertreter
– Zunächst ging es ums Kennenlernen. Mit ihrem Amtseid reihten
sich die drei gewählten Gemeindevertreter von Wietstock am 8. April
in die Altwigshagener Kommunalvertretung ein. Sie tagte zum ersten und
bestimmt nicht letzten Mal im so genannten Wietstocker Schloss. Neben
Holger Peter, Holger Priem und Christian Reek wird auch Sieglinde Priem
(als Ortsvorsteherin) für die Wietstocker als Ansprechpartnerin zur
Verfügung stehen. Christian Reek wurde zum weiteren Mitglied im Amtsausschuss
bestimmt. Hier wird sein Stellvertreter Bodo Feldt sein.
Bürgermeisterin Gerlinde Foy verkündete einige Neuerungen für
den Ortsteil. Gemeinsam mit dem Dorfklub wird die Gemeinde jeden Donnerstag
den Kinder– und Jugendtreff in Wietstock organisieren. Zu dem sind
auch die Kinder und Jugendlichen aus den übrigen Ortsteilen herzlich
eingeladen. Ein neuer Kasten für Informationen aus der Gemeinde soll
in der Dorfstrasse neben der Bushaltestelle installiert werden. Der alte
bleibt den Vereinen für ihre Mitteilungen erhalten.
Mit der Eingemeindung von Wietstock musste die Hauptsatzung von Altwigshagen
geändert werden. Auch der Tarif für den Wasser- und Bodenverband
wurde angepasst. Die hierfür notwendigen Änderungen der Satzungen
wurde einstimmig beschlossen. Für das laufende Jahr hat das Amt wieder
einen ausgeglichenen Haushaltsplan erstellt. Er schliesst voraussichtlich
im Verwaltungsteil mit 546'400 Euro ab. Der Vermögenshaushalt beinhaltet
Einnahmen und Ausgaben in der Höhe von 248'700 Euro. |
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26. November 2010 |
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Fördergeld für Sanierung
– Erfreut nahmen die Gemeindevertreter auf ihrer Sitzung am 26.
November zur Kenntnis, dass der Haushalt 2009 ausgeglichen abgeschlossen
werden konnte. Eingeplant war eine Entnahme von 45'000 Euro aus der Rücklage.
Stattdessen wurden 43'000 Euro eingespart. Der Verwaltungshaushalt kam
mit 448'000 Euro aus. Der Vermögenshaushalt schloss mit 1,514 Mio.
Euro ab.
Einiges zu Reden gab die geplante Weiterführung der Renovierung des
Gemeindezentrums. Fenster, Türen so wie die Sanitäreinrichtungen
sollen erneuert werden. Und auch der Turnhalle steht eine Sanierung bevor.
Die geschätz-ten Gesamtkosten belaufen sich auf 112'000 Euro. Die
Gemeindevertreter beschlossen einstimmig, für dieses Vorhaben mögliche
Fördermittel in der Höhe von 65 Prozent zu beantragen. Zustimmen
müsste noch der Landkreis.
Die nächste Sitzung der Gemeindevertretung ist für Mitte März
2011 vorgesehen. Dann werden erstmalig die drei neu gewählten Vertreter
aus Wietstock teilnehmen. |
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15. Oktober 2010 |
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Auf dem Weg zur Modellgemeinde?
– Seit Berthold Meyer, Bürgermeister in Bollewick, Anfang Oktober
im Saal der ALWI Agrar GmbH über das Projekt Bioenergiedörfer
referiert hat, überlegen sich auch die Altwigshagener Gemeindevertreter
ernsthaft, ob eine von den Grosskonzernen unabhängige Energieversorgung
für die Gemeinde in Frage kommen könnte. Die Landesregierung
plant, 500 Modellgemeinden mit eigener Versorgung aus regenerativen Energien
zu fördern. Auf ihrer Sitzung am 15. Oktober bekundeten die Gemeindevertreter
als ersten Schritt ihr Interesse, an diesem Projekt teil zu nehmen. Nun
sollen Fachleute untersuchen, welche Möglichkeiten für die Gemeinde
bestehen.
Im weiteren Verlauf der Sitzung entschieden die Gemeindevertreter über
zwei längst überfällig gewordene Satzungen, welche die
gesetzlich geregelte finanzielle Beteiligung der Einwohner an Planung
und baulichen Veränderungen von Strassen und Plätzen betreffen.
Ausserdem berichtete die Bürgermeisterin Gerlinde Foy vom gelungenen
Dorffest am 18. September. Als besonders ein-drucksvoll hob sie den Umzug
der Feuerwehren zum 75–Jahr-Jubiläum und den Wettbewerb der
verschönerten Vorgärten hervor. Das Amt Torgelow-Ferdinandshof
ist mit den Vorbereitungen der Wahl dreier neuer Gemeindevertreter aus
zukünftigen Ortsteil Wietstock nach dem Beitritt im Januar 2011 befasst.
Mit einem neuen Schlüsselsystem im Gemeindezentrum will Bürgermeisterin
Foy eine bessere Kontrolle über die Nutzung der Räumlichkeiten
erreichen. Die sich ständig verschlechternde finanzielle Ausgangslage
der Gemeinde gebiete eine sparsamere Verwendung von Heizung und Licht.
Sie appelliert an alle Nutzer und ehrenamtlich Wirkende, nicht verschwenderisch
mit den Mitteln der Gemeinde umzugehen. |
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27. August 2010 |
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Wietstock wird Ortsteil –
Der einzige Tagesordnungspunkt an der letzten Sitzung der Gemeindevertreter
in Altwigshagen am 27. August war schnell abgehandelt. Denn der gut vorbereitete
Vertrag, der die Eingemeindung von Wietstock regeln wird, wurde einstimmig
gut geheissen. Somit wird die Gemeinde Wietstock am 1. Januar 2011 als
Ortsteil von Altwigshagen in den Landkreis Uecker-Randow und ins Amt Torgelow-Ferdinandshof
überwechseln. Die vergrösserte Gemeinde wird dann eine Einwohnerzahl
von mehr als 500 haben und den Vorgaben der Landesregierung entsprechen.
Bis zu den nächsten Wahlen wird der neue Ortsteil mit drei Gemeindevertretern
den Gemeinderat in Altwigshagen verstärken.
In der Einwohnerfragestunde kamen dann mehr sportliche Themen zur Sprache.
Eine Abordnung der Tennisgruppe erkundigte sich, ob der Gemeindesaal nach
seiner Renovierung wieder zum Spielen zur Verfügung steht. Die Antwort
lautete: der repräsentative Saal, der einen neu geschliffenen Parkettboden
erhält, und der für öffentliche und private Veranstaltungen
bereit stehen soll, wird für sportliche Treffen nicht mehr zur Verfügung
stehen. Zudem soll für die private Nutzungen eine Gebühr erhoben
werden, um zukünftig Verschleiss schneller beseitigen zu können.
Ein Vorstandsmitglied des Anglervereins sorgte sich um die Verlängerung
des Pachtvertrages für den Altwigshagener See. Die Gemeindevertretung
versprach, die Kosten für die notwendig gewordene Reparatur des Anglersteges
in den Haushaltsplan 2011 aufzunehmen. |
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5. Juli 2010 |
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Billige Energie für Altwigshagen?
– Ein reizvoller Gedanke spukt seit Monaten in den Köpfen einiger
Menschen am Rande der Gemeinde. Sie überlegen sich, ob es möglich
wäre, die Einwohner in Altwigshagen mit billigerer Energie zu versorgen.
Ganz so neu ist dieser Gedanke nicht. Die Landesregierung plant, 500 Modellgemeinden
mit eigener Versorgung aus regenerativen Energien zu fördern. Als
Voraussetzung hierfür, sollten sich möglichst viele Bewohner
zu einer Genossenschaft zusammen finden, die dann Miteigentümer der
notwendigen Anlagen wären.
Wie Petra Döhler, Geschäftsführerin der ALWI Agrar GmbH,
den Gemeindevertretern am 5. Juli im Gemeindezentrum erläuterte,
sollten die Einlagen so klein bemessen sein, dass sich auch „Harz
IV“-Empfänger beteiligen könnten. Sie setzt sich für
die Idee ein und hat unterdessen an mehreren Informationsveranstaltungen
zu diesem Thema teilgenommen. Eine weitere Veranstaltung soll Anfang Oktober
in Pasewalk durchgeführt werden. Davor ist in der letzten Septemberwoche
in Altwigshagen ein Vortrag geplant, der über die ersten Schritte
in eine mögliche Selbstständigkeit der Gemeinde von den grossen
Energiekonzernen führen könnte.
Im weiteren Verlauf der Sitzung entschieden die Gemeindevertreter über
einen Antrag der neuen Besitzer des Schlosses, das den Grenzverlauf ihres
Grundstückes betrifft. Um die Risiken während der Baumassnahmen
an ihrem Gebäude versichern zu können, benötigt die amerikanische
Famile diese Änderung. |
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8. Juni 2010 |
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Verhandlungen mit Lübs abgebrochen
– Nach der Entscheidung des Gemeinderates von Neuendorf A, mit Ducherow
fusionieren zu wollen, schwindet die Aussicht auf den Zusammenschluss
der drei restlichen Gemeinden Lübs, Wietstock und Altwigshagen zur
Grossgemeinde Borckenfriede. Wie Bürgermeisterin Gerlinde Foy am
8. Juni während der Sitzung der Gemeindevertreter berichtete, hat
sich nun auch Lübs mit unakzeptablen Bedingungen aus den Verhandlungen
zurück gezogen. Der Lübser Bürgermeister Siegfried Wanke
fordert die Zuständigkeit des Amtes Am Stettiner Haff für die
neue Grossgemeinde. Aus der Sicht der Gemeinde Altwigshagen bleibt also
nur eine Verbindung mit Wietstock, um die vom Innenministerium verlangte
Mindestzahl von 500 Einwohnern zu erreichen. So-bald eine Einigung der
beiden Gemeinden absehbar ist, werden Einwohnerversammlungen durchgeführt.
Auch in diesem Jahr hat Altwigshagen einen ausgeglichenen Haushaltsplan
vorgelegt, der von den Gemeindevertretern einstimmig verabschiedet wurde.
Im Verwaltungshaushalt sind 412 800 EUR eingestellt. Dafür müssen
knapp 10 000 EUR aus dem Vermögenshaushalt entnommen werden. Dieser
schliesst mit 54 000 EUR ab. Er beinhaltet eine ordentliche Tilgung in
Höhe von 42'000 EUR auf die mit der Übernahme der Häuser
in der Theodor-Körner Strasse verbundenen Schulden.
Im weiteren Verlauf der Sitzung genehmigten die Gemeindevertreter die
Zahlung einer Aufwandsentschädigung für den Gruppenführer
und den Hauptmaschinisten der Löschgruppe Wietstock, die seit einigen
Monaten der Altwigshagener Feuerwehr angeschlossen worden ist. Die Aufwendungen
entsprechen der Entschädigungsverordnung von Mecklenburg-Vorpommern.
Heike Feldt berichtete über die Vorbereitung der 75-Jahrfeier der
Freiwilligen Feuerwehr. Das Fest soll am 18. September in Altwigshagen
stattfinden. Kameraden von 40 Feuerwehren werden erwartet – unter
den Gästen werden auch die Kameraden der Partnerfeuerwehr aus Zwickau
sein. |
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9. März 2010 |
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Borckenfriede entsteht wieder neu
– Bürgermeisterin Gerlinde Foy berichtete am 9. März den
Gemeindevertretern von Altwigshagen von der letzten Besprechung der Bürgermeister
von Wietstock, Neuendorf A, Lübs und Altwigshagen, an der auch Vertreter
der zuständigen Ämter aus Spantekow (Anklam Land), Eggesin (Am
Stettiner Haff) und Torgelow (Torgelow-Ferdinandshof) teilnahmen.
Wenn sich vier Gemeinden zu einer neuen zusammen schliessen wollen, entstehen
eine Menge Fragen. Da sind nicht nur unterschiedliche Hundesteuersätze,
Schulden und Rücklagen in Einklang zu bringen. Auch die Sätze
für Grund- und Gewerbesteuern unterscheiden sich. Doppelt geführte
Strassennamen müssen geändert werden. Ausserdem gehören
diese Kommunen auch noch zwei Kreisen an.
In einigen Punkten konnten sich die beteiligten Gemeindevorsteher bereits
einigen. Das Bürgermeisterbüro der neuen Gemeinde, wo auch die
wöchentlichen Sprechstunden abgehalten werden, soll im Gemeindezentrum
von Altwigshagen eingerichtet werden. Bei der Grund- und Gewerbesteuer
orientiert man sich am Landesdurchschnitt. Der Einzugsbereich für
schulpflichtige Kinder soll auf jeden Fall erhalten bleiben. Welchem Amt
sich die neue Gemeinde Borckenfriede unterstellen wird, soll als Letztes
entschieden werden. Bis zum Jahresende wollen die Amts- und Gemeindevertreter
all die notwendigen Anpassungen erledigt haben. Dann wird sich das Innenministerium
in Schwerin mit der Fusion befassen müssen. Das Innenministerium
hatte diese Vereinigung mit der Drohung, seine finanziellen Zuwendungen
zu kürzen, auf den Weg gebracht.
Laut Plan, wird die Bevölkerung im kommenden Jahr an der Diskussion
beteiligt werden. Dann sollen Eltern, Vereine, interessierte Einwohner
befragt werden bzw. sich in gemeindeübergreifenden Veranstaltungen
zu bestimmten Themen äussern können. Die endgültige Auflösung
der vier Kommunen ist für das Jahresende 2011 vorgesehen. Bürgermeister
und Gemeindevertreter von Borckenfriede werden – wenn alles wie
vorgesehen läuft – 2012 gewählt. |
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